Metall
Service Menziken: Ein Solartaxi aus Aluminium auf Weltreise geschickt
Mit Unterstützung der Metall Service Menziken (früher
Alu Menziken Metall Service) fährt erstmals in der Geschichte
überhaupt ein Fahrzeug rund um die Welt, das durch Solarenergie
betrieben wird und aus Aluminium gebaut wurde. Mit diesem Projekt,
das bereits 2004 in Planung ging, wollen der Schweizer Pionier Louis
Palmer und die Metall Service Menziken auf die Folgen der Klimaerwärmung
aufmerksam machen.
Mit Hilfe von Studenten der Hochschule für Technik Luzern
sowie den Lehrlingen der Schindler AG in Ebikon wurde in der Lehrlingswerkstatt
das futuristische Gefährt gebaut. Aluminium kam in Form von
Halbzeug (Bleche, Platten, Profile), für den Bau des Fahrzeugchassis
und -Gerüstes zum Einsatz. Auf einem Anhänger sind die
Solarzellen angebracht, welche zu 50 Prozent den Antrieb laden.
Die anderen 50 Prozent der Energie werden aus der Solaranlage auf
dem Dach der Swisscom in Köniz produziert und ins Netz eingespeist.
Diesen Strom bezieht das Solartaxi aus den Steckdosen weltweit.
Das Fahrzeug ist damit zu 100 Prozent CO2-neutral unterwegs.
Nach Fahrten durch Deutschland, Tschechien, Österreich, Ungarn,
Rumänien sowie Etappen in Istanbul und Ankara führte die
Reise durch Syrien in den Libanon, dann durch Jordanien und Saudi-Arabien.
Nach den ersten 10'000 km wurde das Solartaxi in Dubai nach Indien
verschifft. Ende Oktober kurvte das Solartaxi durch die Strassen
von Bombay und chauffierte die erstaunten Inder an ihr Fahrziel.
Im Dezember 2007 war Palmer mit dem Solartaxi an der Weltklimakonferenz
in Bali. Im Anschluss ging er auf das Greenpeace-Schiff „Rainbow
Warrior“; Mitte Januar wird er mit dem Solartaxi in Neuseeland
erwartet. Weitere Informationen unter: www.solartaxi.com
und www.metallservice.ch.
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